1795 Christian Grießmayr verkaufte das Gut Innerhalllechner (1/3 Hallechner) dem Georg Tasser und seiner Gattin Elisabeth Innerbichler. Im Kaufpreis von 1560 Gulden waren folgende Fahrnisse im Wert von 60 Gulden inbegriffen: "Dunget, Ströb, Prenn- und Zaunholz, soviel sich beim Haus befindet, die Stipfler, Pfluggeschir, Schwartling, 2 Zenten Heu, die Spriber"
Nach dem Tod des Georg Tasser am 25. Oktober 1821 wurde dessen rückgelassenen Witwe Elisabeth Innerbichler Alleineigentümerin. sie verstarb am 2. März 1833 und hinterließ 5 Kinder.
Da der älteste Sohn namens Franz im Dienste des königlich-bayrischen Heeres stand, wurde Georg, der zweitälteste Sohn, Eigentümer.
Die drei weichenden Schwestern erhielten ein Erbgeld von je 300 Gulden, der Rest von ca. 750 Gulden wurde auf die zwei Brüder Franz und Georg aufgeteilt. Hatte das reine Vermögen im Jahre 1793 noch ganze 11 Gulden betragen, so war es mittlerweile 1833 auf über 1500 Gulden angewachsen.
Georg Tasser besaß das Innerhallechnergut bis zum Jahre 1875. Da er "bereits 77 Jahre alt und daher sein Anwesen nicht mehr gut zu bewirten imstande war" überlies er es seinem Sohn Peter. Für den Fall das Georg Tasser nicht am Innerhallechnergut bleiben wollte, wurde beschlossen das er jährlich von seinem Sohn Peter einen Geldbetrag von 20 Gulden, 2 Star Weizen, 10 Star Roggen und 8 Star Gersten erhalten soll.
aus: Höfe- und Häusergeschichte von St. Peter in Ahrn ab dem Jahr 1630 von Rudolf Fischer