Walburg Pallauf, als Erbin des brüderlich- bzw. väterlichen Nachlasses heiratete den aus Fleims stammenden früheren Militärarzt Alois Jori. Die nun eingeschränkte Apotheke ging weiter. Der Arzt Alois Jori musste sich aber weiterhin um seine kleine Hausapotheke wehren. Im Sanitätsbericht von 1820 erwähnt der Kreisphysikus Dr. Joseph von Vogl ausdrücklich, das der Wundarzt Alois Jori in Lorenzen mit seiner Hausapotheke ".... gegen § 14 der für Wundärzte bestehenden Instruktion eine Hausapotheke führe..." und das Landgericht zu beauftragen sei dies zu unterbinden. Doch die Hausapotheke bestand weiter und wurde noch beim Tod des Wundarztes Jori 1829 im Nachlassinventar angeführt.
Im "Spornhaus" neben dem Gasthof Sonne war einmal eine Apotheke. Hier lebte bis 1814 der Apotheker Jakob Pallauf. Der Wundarzt Alois Jori war der Vorgänger von Dr. Franz Sporn von dem das Haus seinen heutigen Namen hat.